Die erste Erwähnung des Wildparks findet sich 1475 unter dem Namen „Berßheide“. Daraus entwickelte sich der Begriff „Pirschheide“, welcher synonym verwendet wird. Der Wildpark war bereits unter dem Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm (1620-1688) Jagdgebiet. Mitte des 19. Jahrhunderts ordnete das Königliche Hofjagdamt die Verlegung der Wildbestände des Berliner Tiergartens in den Wildpark an. Rot-, Schwarz- und Damwild sollten gepflegt und eingehegt werden. Zur Verwaltung ließen sie vier Dienstgebäude errichten (Nord-, Süd-, Ost- und Westtor). Peter Joseph Lenné plante die Aufforstung des Parks. Er ließ den Sandboden mit Lehm untersetzen und pflanzte Kastanien, Linden, Eicheln, Pappeln, Wacholder und Rotbuchen. Noch heute gibt es eine Vielzahl von Kiefern und Rotbuchen im Wildpark. Das Wild ist wahrlich nicht mehr vorhanden, dafür gibt es aber eine hohe Vogelvielfalt. Neben dem Park selbst, gibt es viele Sehenswürdigkeiten wie das Bayrische Haus oder den am Park Sanssouci angrenzenden Kaiserbahnhof. Zudem gibt es zahlreiche Seen und Wege für vielfältige Ausflüge.






Potsdam in Ansichten: Potsdam ist eine der schönsten Städte Deutschlands. In meiner Serie, Potsdam in Ansichten, versuche ich die Stadt nicht ganz touristisch vorzustellen. Fotos vom Schloss Sanssouci, dem Holländer Viertel oder anderen Plätzen haben wahrscheinlich die meisten schon gesehen. Doch die Stadt hat abseits der Touristenpfade noch einiges zu bieten und das möchte ich zeigen.
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Sehr minimale Bilder, aber der Wildpark an sich, hat was. War ja nun selber ein paar mal darin unterwegs. Im Herbst besonders schön.
Jep, da hast du Recht. Der Park ist so vielseitig, dass mich der Minimalismus hier ziemlich gereizt hat